Pressebericht 2008

Gelungenes Saisonfinale bei KATHREIN-Rallye 2008

Der Tagessieg ging an Kathrein/Dinzinger und Stadler/Bonhage

Prof. Dr. Kathrein/Dinzinger Stadler Dietl Finster Hafner
Holnburger Irlacher Nothdurfter Stix
Fotos: Georg Gerleigner

Rosenheim - Am vergangenen Wochenende fand in und um Rosenheim die 23. Auflage der ADAC-RGR-KATHREIN-Rallye 200 statt. Insgesamt 82 Starter konnte RGR Rallyeleiter Hans Steil und sein Team bei herrlichstem Herbstwetter auf die Wertungsstrecke schicken. Die Teilnehmer demonstrierten für die sehr zahlreichen, interessierten Zuschauer Motorsport zum Anfassen. In der 29 Fahrzeug starken Wertungsgruppe der Sollzeit-Fahrer war das KATHREIN-Klassik Team mit Prof. Dr. Anton Kathrein/Michael Dinzinger optimal vorbereitet und errang den Gesamtsieg. Bei der 52 Starter umfassenden Wertungsgruppe der Bestzeitfahrer fuhren die RGR´ler Mäx Stadler/Mike Bonhage vom KATHREIN Renn- und Rallye Team der Konkurrenz auf und davon - das Resultat in dieser Wertungskategorie ebenfalls ein Gesamtsieg. Sie sicherten sich nach 35 ultraschnellen und selektiven Wertungsprüfungskilometern mit einer Serie von Top-Wertungsprüfungszeiten souverän den Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg. Dem vehementen Vorwärtsdrang des MS Sportsline VW Grüner Golf hielten über die gesamte Distanz die Bad Aiblinger Arwed Hafner/Martina Hafner, ebenfalls Wertungsgruppe H14, mit dem gelben BMW 2002 dagegen - am Ende reichte es mit der „Bayernpower“ für den Zweiten Gesamtrang. Auf Platz drei der Gesamtwertung pretschte das für den MSC Kitzbühl an den Start gehend Ford Cosworth Team „Sepp Gruber“/Günther Hain durch das Ziel.

Gegen die von Stadler/Bonhage in der Wertungsprüfung 1 „Soyen“ und Wertungsprüfung 2 „Biberg“ auf den Asphalt gezauberten Wertungsprüfungsbestzeit konnte die Konkurrenz nichts entgegensetzen. Gelang es Hafner/Hafner, „Gruber“/Hain und den Freyungern Heinen/Hammermüller auf der Wertungsprüfung 1 als nächstbeste Anschluss zu halten, so schaffte dies in der zweiten Wertungsprüfung die Hohenpeißenberger Schilcher/Bußjäger mit Opel Kadett GSi. Die Stephanskirchner Ludwig Holnburger/Belinda Ettenhuber konnten aufgrund eines technischen Defektes am Mitsubishi EVO nicht mehr zur Wertungsprüfung 2 antreten; auf Wertungsprüfung 1 zeichnete sich der Defekt schon ab. Immer in Schlagdistanz und unter den Top 10 entdeckte man Manfred Nothdurfter/Rudolf Nothdurfter im Ford Escort 1. 6 GT. Die RGR´ler mit Wohnort Erl und Wörgl im angrenzenden Österreich spulten präzise und unauffällig ihr Programm ab. Die Wertungsprüfung 3 sah einen neuen Bestzeithalter:“Sepp Gruber“/Günther Hain verwiesen die Konkurrenz auf die Plätze. Stadler/Bonhage leisteten sich am Zuschauerpunkt einen beinahe Dreher – dies nutzte die Konkurrenz. Gleich waren die Clubfreunde aus dem Priental, Franz Maurer/Peter Freund im Opel Astra zur Stelle und fanden Anschluss, gefolgt vom RGR´ler Wolfgang Irlacher mit Copilot Florian Weichler auf dem GIENGER Opel Astra GSi. Auf Wertungsprüfung 4 stellten Stadler/Bonhage die alte Hackordnung wieder her – auf Wertungsprüfung 5 das gleiche Bild.
Nun Stand das absolute Highlight einer jeden KATHREIN-Rallye an: der Stadtrundkurs im Gewerbegebiet Ost in Rosenheim. Aufgrund der Attraktivität und der Action, es fahren immer vier Fahrzeuge in der gleichen Runde, ist dies der Zuschauermagnet der Veranstaltung schlechthin. Zahlreiche Zuschauern betrachteten das sportliche Geschehen auf der Strecke. Das Rahmenprogramm des Veranstalters vor der Rallye heizte den Anwesenden so richtig ein. Zudem ließen alle im Wettbewerb verbliebenen Teilnehmer es noch mal richtig brennen – allen voran Stadler/Bonhage im „Grünen Golf“, Arwed Hafner/Martina Hafner im BMW, „Sepp Gruber“/Günther Hain im Ford Cosworth. In bester Fahrlaune präsentierten sie Ihr Fahrkönnen im Grenzbereich der Fahrphysik. Stadler/Bohnhage machten den Sack zu, sprich ließen sich den Gesamtsieg vor den stark aufgasenden Konkurrenten nicht mehr nehmen. Ebenfalls vom Spektakel infiziert und pfeilschnell unterwegs Günther Nuffer/Andreas Singer mit dem Toyota Corolla, gefolgt von den Bad Aiblinger Jörg Hofmann/Domino Winkler mit dem Ford Focus RS und dem Frasdorfer VW Golf Team Johann Pellkofer/Martin Ramsl. Unter der Bewerbung des KATHREIN Renn- und Rallyeteams startete das RGR-Duo Florian Stix/Karina Hepperle in der Wertungsgruppe N 2 bei der Heimrallye. Von Anfang an gab der RGR´ler Florian Stix seinem Suzuki Swift Sport kräftig die Sporen. Mit viel Herz und dem verwendeten Top-Material gelangen mehrere Top-Ten Wertungsprüfungszeiten. Im Ziel stand der souveräne und unangefochtene Klassensieg fest. Im Gesamtergebnis realisierten Stix/Hepperle den elften Rang. Mit den RGR´lern Stefan Finster/Nancy Lobos ging ein weiteres KATHREIN-TEAM auf dem Golden Pearl VW Golf an den Start. Mit bekannt beherzter Fahrweise machten sie auf sich aufmerksam. In der Endabrechnung hieß es 33. Gesamtplatz und in der Klasse Platz 4. Für die RGR ging das Damen Team Christine Dietl/Conny Braun auf dem feuerroten Ford Escort RS 2000 an den Start. Kontinuierlich schneller werdende Wertungsprüfungszeiten nahe der Top- Ten und ein zweiter Klassenplatz in Zwischenklassement wurden durch den technischen Ausfall in der Stadtprüfung nicht belohnt. Die RGR´ler im Ford Escort 1. 6 GT, Nothdurfter/Nothdurfter fuhren die Rallye fehlerfrei zu Ende. Mit einem achten Gesamtplatz und dem Klassen-/Gruppensieg wurde die Ausfahrt belohnt.

Bei der “KATHREIN-Historic Rallye auf Sollzeit“ wurde ebenfalls um Sekundenbruchteile gefightet. Bei dieser Wertbewerbsart wird die Rallyestrecke auf Gleichmäßigkeit befahren und eine Abweichung zur veranstalterseitigen Zeitvorgabe wird mit Strafzeit belegt. Taktieren und koordinieren ist hier gefordert – dem KATHREIN-Klassik-Team mit Prof. Dr. Anton Kathrein/Michael Dinzinger auf Lancia Fulvia 1.6 HF Fanalone gelang dies am Besten und Sie entschieden die Gesamtwertung für sich. Nach Wertungsprüfung 1 waren die ersten vier Teilnehmer, angeführt von den Münchner KATHREIN Klassik Team Inge Zielinski/Dr. Hans Zielinski auf MG MG-A und den Bad Aiblingern Gerhard/Ursula Kerscher mit VW Käfer 1303 lediglich 0,02 Sekunden getrennt. Auf Wertungsprüfung 2 „Biberg“ markierten Prof. Dr. Kathrein/Michael Dinzinger im Lancia die Bestmarke. Mit 0,01 Sekunden Rückstand liefen das KATHREIN Klassik Team Christl Schierl/Andreas Schierl mit Fiat 850 Spider auf Platz zwei in das Wertungsprüfungsziel ein. Mit weiteren 0,01 Sekunden Rückstand folgte das RGR Team Sigi Huber/Klaus Müller im Jaguar E-Type, zeitgleich mit Kerscher/Kerscher. Die Wertungsprüfung 3 „Marienberg“ wurde anschließend sichere Beute des KATHREIN-Klassik Team´s Anton Kathrein/Michael Dinzinger - mit 0,01 Sekunden Differenz zur Zeitvorgabe. Auf Wertungsprüfung 4 gelang dem KATHREIN- Klassik Team Joachim Schmid/Karin Aderbauer eine Punktlandung: Sie durchfuhren das Wertungsprüfungsziel exakt zur Vorgabezeit. Es folgten Zielinski, Schierl, das Miesbacher Team Quirin und Katrin Strillinger vor Kathrein und Kerscher. Die Münchner Memminger/Keilhauer hielten mit dem BMW 525 Anschluss an die Spitzengruppe. Auf Wertungsprüfung 5 das selbe Bild: die ersten Zehn hängen im Gesamtabstand von 0,86 Sekunden zusammen. Mittendrin im Match: das KATHREIN-Klassik-Team. Die „Stadtprüfung“, Wertungsprüfung 6, musste die Entscheidung um den Gesamtsieg bringen. Auf dieser Wertungsprüfung zogen das KATHREIN Klassik Team, allen voran Anton Kathrein/Michael Dinzinger noch mal alle Register ihres Könnens. Kathrein/Dienzinger entschieden die Gesamtwertung für sich – Platz eins bei der Sollzeitfahrern. In der Endabrechnung auf Platz zwei landete das Münchner Team Zielinski/Zielinski. Auf den Dritten Platz bewegten Schmid/Aderbauer den Porsche Carrera Targa in das Ziel. Knapp am Stockerl vorbei ereichten Schierl/Schierl auf dem vierten Gesamtrang das Rallye-Ziel. Für das RGR-Team Sigi Huber/Klaus Müller mit dem Jaguar E-Type reichte es in der Endabrechnung für den siebten Gesamtrang. Die Mannschaftswertung der Sollzeitfahrer ging an das KATHREIN Klassik Team mit den Fahrern Kathrein/Dinzinger, Zielinski/Zielinski, Schmid/Aderbauer, Schierl/Schierl und Memminger /Keilhauer.