Pressebericht 2007

Die beste "Beziehung" zum Gaspedal

Stockhammer/Grünbauer Prof. Dr. Kathrein/Mostegl
Fotos: Georg Gerleigner

In und um Rosenheim fand die 22. Auflage der Katrhrein-Rallye 2007 statt. Insgesamt 66 Starter schickte Rallyeleiter Hans Steil bei durchwachsenem Wetter auf die Wertungsstrecke.

Die Teilnehmer demonstrierten für die zahlreichen, interessierten Zuschauer Motorsport zum Anfassen. In der Wertungsgruppe der Sollzeit-Fahrer war das Kathrein-Klassik-Team mit Prof. Dr. Anton Kathrein/Thomas Mostegl optimal vorbereitet und errang den Gesamtsieg. Bei der Wertungsgruppe der Bestzeitfahrer fuhren die RGRler Martin Stockhammer/Philipp Grünbauer vom Kathrein Renn- und Rallyeteam der Konkurrenz auf und davon - das Resultat in dieser Wertungskategorie ebenfalls ein Gesamtsieg.

Nach 35 ultraschnellen und selektiven Wertungsprüfungskilometern der nationalen Kathrein-Rallye sicherte sich das in der Gruppe H13 startende Kathrein-Rallye- Team Martin Stockhammer/Philipp Grünbauer nach einer Serie von Top-Wertungsprüfungszeiten den Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg. Dem vehementen Vorwärtsdrang des Megasound VW Golf hielten über die gesamte Distanz der RGRler Ludwig Holnburger/Belinda Ettenhuber auf dem Mitsubishi EVO der Wertungskategorie N5 dagegen - am Ende reichte es für den Klassensieg in der Gruppe N und dem zweiten Gesamtplatz.

Die für das Kathrein-Renn-und Rallyeteam startenden Herman Gassner junior/Monika Gassner reihten sich als Klassenzweite in der Gruppe N und als Gesamtdritte in die Ergebnisliste ein. Gegen die von Stockhammer/Grünbauer in der Wertungsprüfung 1 «Sachsenkam» und Wertungsprüfung 2 «Breitbrunn» auf den Asphalt gezauberten Wertungsprüfungsbestzeiten konnte die Konkurrenz nichts entgegensetzen.

Gelang es Holnburger auf dem Mitsubishi EVO auf der Wertungsprüfung 1 als nächstbester Anschluss zu halten, so schaffte dies in der zweiten Wertungsprüfung das Team Arwed Hafner/Stefan auf dem bildschönen BMW 2002.

Dieser «Oldie», optimal vorbereitet und mit dem nötigen Engagement von Fahrer/Beifahrer vorwärts getreten, sorgte für Furore. Der Zeiten-Konter der KathreinPiloten Gassner jun./Gassner auf Wertungsprüfung 3 und von Holnburger/Ettenhuber auf Wertungsprüfung 4 waren nicht massiv genug, um die sich abzeichnende Siegesfahrt des Megasound VW Golf zu bremsen. Auf Wertungsprüfung 5 und 6 das gleiche Bild: Stockhammer vor Holnburger und dem im stärker angasenden Hermann Gassner jun..

Nun stand das absolute Highlight der diesjährigen Kathrein-Rallye an: der Stadtrundkurs. Er war umsäumt von zahlreichen Zuschauern. Alle Teilnehmer ließen es noch mal richtig «brennen» - die beste «Beziehung» zum Gaspedal hatten Ludwig Holnburger/Belinda Ettenhuber mit dem Mitsubishi EVO: Sie verwiesen eindrucksvoll die Konkurrenz auf die Plätze. Ihnen folgten die Teams Stockhammer/Grünbauer mit VW Golf, Anton Stoiber/Claus-Peter Knes, die den BMW M3 in beherzter, zügiger Fahrweise Richtung Ziel scheuchten, und das verbissen den Anschluss haltende Team Gassner jun./Gassner. Letztendlich hatte im Rallye-Ziel das KathreinTeam Martin Stockhammer/Philipp Grünbauer die Nase vorn, gefolgt von Holnburger/Ettenhuber und Gassner jun./Gassner.

In der Wertungsgruppe H12 ging ebenfalls ein Kathrein-Team an den Start. Der RGR-Pilot Markus Stadler mit Beifahrertalent Christian Linhuber bewegte den von MS-Automobile vorbereiteten VW Golf in beherzter und bekannt spektakulärer Fahrweise im Grenzbereich der Fahrphysik über die Wertungsstrecke. Am Ende reichte es für einen unangefochtenen Klassensieg.

Unter der Bewerbung des Kathrein-Renn- und Rallyeteams startete das RGR-Duo Florian Stix/Heidrun Haner in der Wertungsgruppe H11 bei der Heimrallye. Zur Halbzeit lag das Team nur knapp hinter der PS-stärkeren Konkurrenz. In der zweiten Veranstaltungshälfte konnte der Kathrein-Junior trotz eines Verbremsers noch ein paar Sekunden nachlegen. Im Ziel der Kathrein-Rallye belegte das Team den zweiten Platz in der Klasse H11 und den 17. Gesamtplatz.

Bei der «Kathrein-Rallye auf Sollzeit» ging es ebenfalls hoch her. Hier wird die Rallyestrecke auf Gleichmäßigkeit befahren und eine Abweichung zur veranstalterseitigen Zeitvorgabe wird mit Strafpunkten geahndet. Taktieren und Koordinieren ist hier gefordert - dem Klassik-Team mit Prof. Dr. Anton Kathrein/Thomas Mostegl auf Lancia Fulvia 1.6 HF Fanalone gelang dies am besten und sie deklassierten im Ziel eindruckvoll die Konkurrenz.

Nach Wertungsprüfung 1 waren die ersten sechs Teilnehmer, angeführt von Kammerloher/Kammerloher und Kerscher/Kerscher, lediglich 0,4 Sekunden getrennt. Die «Stadtprüfung», Wertungsprüfung 7, sollte die Entscheidung bringen. Auf dieser Wertungsprüfung zogen das Kathrein-Klassik-Team Anton Kathrein/Thomas Mostegl noch mal alle Register ihres Könnens und entschieden die Zeitwertung für sich - Platz eins bei der Sollzeitwertung.

In der Endabrechnung auf Platz zwei landete das Nicklheimer NSU 1200 C-Team Peter Kammerloher/Thomas Kammerloher. Die Kolbermoorer Gerhard Kerscher/Ursula Kerscher mischten ebenfalls ganz vorne mit - in der Endabrechnung wurde das VW Käfer 1303 Cabrio-Team mit dem dritten Platz belohnt.